Unser Freund Claus Grossner hatte zur Baustellenbesichtigung des Hamburger Prestige-Projektes geladen, zur Elbphilharmonie. Und alle kamen.
Auch ich ließ mir die Chance nicht entgehen, dieses Jahrhundertbauwerk in der Entstehung sehen zu können. Vor gut einem Jahr war ich maßlos erstaunt, dass vom Kaispeicher A nur noch eine Klinkerfassade übrig war. Dabei hätte der alte Bau lässig der Belastung stand gehalten und eine Philharmonie auf dem Dach getragen. Sei es drum. Bei strahlendem Sonnenschein ging es ab in die dunklen Innereien der Baustelle.
Es ist schon beeindruckend, wenn bei diesem Bauwerk nicht nur jede einzelne Glasfliese für die Akustik des inneren großen Konzertraumes individuell gefertigt wird sowie jedes Modul der Glasfassade, sondern auch dass hier wohl die erste geschwungene Rolltreppe entstehen soll. Leider konnten wir die noch nicht benutzen sondern stapften zu Fuß in den 8. Stock, von wo aus sich die Elbphilharmonie dann erheben soll. Die Ansicht des großen Konzertsaales viel dann etwas ernüchternd aus. Ein reines Chaos. Hoffentlich bleibt das nicht so.
Tags: Vor Ort
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